Jeder Trend hat ein Ende

Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht!

Bei einem Trend könnte man sagen ein Trend geht solange weiter bis der CCI bricht!

 

In dem beigefügten Chart sehen Sie den S&P Mini Future im 60 Min Chart. Dass ein schöner Aufwärtstrend nach Markttechnik vorliegt steht außer Frage. Angenommen ein  Trader wäre bei den grünen Pfleilen an den Punkten 2 via Stopp Buy in den Markt, mit der Idee den Trend zu Handeln. Dann wären alle Entrys korrekt gewesen - bis auf den Letzen. Der CCI Indikator zeigt eine sehr deutliche Divergenz an. Die Kurse des S&P können ein neues Hoch erreichen der CCI Indikator jdedoch nicht. Dies ist der Grund vorsichtig zu werden und den Trade von der Seitenlinie aus zu beobachten.

 

Zum CCI

Der Commodity Channel Index (CCI) wurde von Donald Lambert im Jahr 1980 für den Warenterminmarkt entwickelt. Daher auch das Wort "Commodity", welches für Rohstoffe steht. Donald Lambert setzte diesen Indikator ein um den Anfang und das Ende von Rohstoffzyklen zu bestimmen. Der Indikator wird jedoch auch für andere Assets verwendet.

Der CCI ist ein Allround Talent eigentlich dient er als Trendbestimmungsindikator, kann aber je nach Einstellung und Betrachtung noch viel mehr. Der CCI kann in allen Zeiteinheiten angewendet werden.

Im aktuellen Beispiel ist die Einstellung 14 mit der Idee High Probability Trades zu finden und ein sofortiges ausstoppen wie unten im Chart beim falschen Entry zu vermeiden.

Mehr in einem Free Video.

 

Tradingfehler

Lehrgeld & Spielgeld

 

Liebe Leser,

Als ich mit dem Trading vor 15 Jahren begonnen habe war Anfangs ein Verlust ein Verlust. Unter dem Strich Geld verloren. Oder doch nicht ? Nach einer Weile erkannte ich den Unterschied. Es gibt einen positiven Verlust und einen Negativen.Sie denken jetzt sicher der Typ ist total „Panne“ was ist am Geld verlieren positiv?Ich schreibe es Ihnen. Eines Tages während eines Gespräches in einer netten Runde unter Freunden kam ich auf den wesentlichen Unterschied. Dieser liegt in der Sache was man aus einem Verlust macht!Einfacher ausgedrückt, das eingezahlte Geld in einen Verlust Trade ist entweder SPIELGELD oder LEHRGELD.Der Unterschied liegtdarin ob der Fehler immer und immer wieder gemacht wird, dann wurde  nichts aus dem Fehler gelernt und falls der Fehler nicht abgestellt wird, dann hat man vermutlich Spass an dem ganzen und somit ist das für mich verlorene Geld Spielgeld.
Ein Trader der in der Lage ist aus seinen Fehlern zu lernen und aus den Verlusten einen Nutzen zieht also den Fehler erkennt und künftig vermeidet für denjenigen stellt ein Loss Lehrgeld dar. Durch meine Web Site www.tradingsetup.de habe ich Kontakt zu sehr vielen Tradern und muss feststellen, dass die Fehler im Trading immer wieder die Selben sind. Damit Sie nicht in die klassischen Tradingfehler tappen habe ich einige für Sie zusammen gestellt.

 
1. Schnell reich werden

Ein wesentlicher Baustein für erfolgreiches Traden ist ein Moneymanagement das zum Konto passt verbunden mit einem Risikomanagement. Was ist damit gemeint? Das Ziel ist immer das Gleiche jederder spekuliert und tradet möchte schnell Reich werden und denkt er könnte eine Abkürzung nehmen auf dem Weg dort hin. Es ist einem Einsteiger nicht zu verübeln werden doch in der Werbung gigantischeHebel angepriesen 200:1 ist eher die Regel manche Broker erlauben sogar 500:1. Ein Konto mit einem solchen Hebel zu handeln ist wie wenn Sie mit 350 km/h auf der Autobahn unterwegs sind.
Der Crash kommt bestimmt die Frage ist nur wann ?

Fazit: Erstellen Sie sich ein professionelles Risk und Moneymanagement.


2. Trading Plan

Ob man es glaubt oder nicht viele Trader denken Sie haben einen Trading Plan, nur wenn dieser hinterfragt wird sieht das ganze aus wie eine Schweizer Käse mit vielen Löchern durchzogen. Viele  Trader haben einen Plan wie Sie einsteigen vielleicht aus noch einen Inital Stop aber das war’s dann meistens auch schon. Zu einem Trading Plan gehört aber weit mehr.
Wichtige Punkte:  Tradingsetup, Tradeverwaltung, Handelausrichtung, Stopp, Ziel, Risikomanagement und Notfallplan.
Dann kommt das Thema mit dem umsetzen des Plans!  Prüfen Sie sich selbst - haben Sie die letzen 20 Trades alle nach Ihrem Plan gehandelt oder vielleicht doch manuell eingegriffen?
Bitte verstehen Sie es nicht falsch ich bin kein Oberlehrer aber viele Trader auch erfolgreiche vermasseln sich die Gewinne da der Plan nicht eingehalten wird.

3. Geduld

Die höchste Tugend eines Traders ist die Geduld. Warum ist das so? Die Märkte können einen ganz schön auf die Probe stellen. Stellen Sie sich vor! Sie sind Daytrader und haben die vergangenen Tage ein kleines Minus erwirtschaftet in den letzten zwei Tagen haben Sie nur zwei Signale bekommen und die leider verpasst.
Jetzt Geduldig auf das "Lieblingssetup" bzw. " High Probability Setup" zu warten erfordert ein Höchstmaß an Geduld und Disziplin.
Ein Trader ist ein Jäger kein Gejagter! Legen Sie sich auf die Lauer und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist dann drücken sie die Buy oder Sell Taste und nicht einfach deswegen weil man ja Trader ist und schließlich traden muss.

 

4. Chance Risikoverhältnis

Ein Trader darf nie die  einfache Mathematik vergessen, diese besagt dass ein CRV von 1 meist zu Verlusten führt, da die Trefferquote über 50% liegen muss um Breakeven zu traden. Handelskosten nicht berücksichtigt. Warum dann Trades eingehen mit einem CRV unter 1? Suchen Sie nach Trades mit positivem CRV. Man weiß zu Beginn eines Trades nicht wo sich der der Kurs hinbewegt das versteht sich von selbst. Nur offene Trades schließen bei denen  nicht einmal das CRV von 1 erreicht wurde ist auf Dauer schlecht für die Performance. Die Trefferquote alleine ist nicht das Maß der Dinge. Es gibt wenige Ausnahmen in denen das Traden mit negativem CRV sinnvoll ist aber packen Sie diese Strategie oder dieses Setup erst zum Schluss in Ihr Strategie Portfolio nicht zu Beginn Ihrer Tradingkarriere.


5. Drawdown

Denken Sie nicht er wird Sie nicht besuchen! Wenn Sie schon länger handeln dann wissen Sie vermutlich was ein Drawdown ist. Für jeden Trader das Schreckgespenst schlecht hin. Früher
oder später wird er kommen, er kommt bei den Besten der Besten vor und kann sowohlauf Ihr Tradingkonto als auch auf Ihre Psyche fatale Auswirkungen haben.
Bereiten Sie sich vor und gehen in der Drawdown Phase professionell damit um. Achten Sie auf Ihr Risiko und verfallen nicht in Aktionismus. Sehr Wichtig folgen Sie Ihrem Plan und Ihrem Handelsansatz.

6. Viel bringt Viel

Wenn Sie denken eine Strategie mit vielen Variablen und noch mehr Indikatoren führt Sie in den Trading Himmel, dann muss ich Sie enttäuschen genau das Gegenteil ist der Fall desto komplizierter Ihr Handelsansatz ist desto anfälliger ist er auch. Vergleichen Sie es doch einmal mit einem Auto das vollgepackt ist mit Elektronik, wie oft leuchtet eine Kontrolllampe obwohl es keinen Grund gibt. Bei der Fehleranalyse im Autohaus bekommt man dann Antworten wie "ein Chip sei evtl. defekt" oder" man könne sich das auch nicht erklären" usw.

7. Tradefrequenz - Chart watching

Eine hohe Handelsintensität heißt nicht dass dadurch die Performance steigt, ganz im Gegenteil außer den Handelskosten steigt meist gar nichts. Vermeiden Sie Overtrading undfallen nicht in das „Mohrhunschießsyndrom“. Verwechseln Sie gerade beim Daytrading nicht das handeln mit einem Computerspiel.
Um erfolgreich zu traden muss ein Trader nicht 12 Stunden am Tag vor dem Bildschirm sitzen und das Kurs gezappel ansehen. Die Börse ist morgen auch noch da, gönnen Sie sich Ruhepausen.

Tipp: Versuchen Sie doch einmal eine andere Zeiteinheit. Wenn Sie bisher den 5 Min. Chart gehandelt haben dann wäre der 1 Std. Chart doch mal einen Blick Wert.


Good Trading

Blog 4

Nachrichten und Trading

 

alt

 

Eine der teuersten Erfahrungen an der Börse ist zu Glauben dass Nachrichten Kurse machen!

Warum ist das so?

Die Tradingwelt sieht anders aus. Kurse machen hier die Nachrichten und nicht die Nachrichten die Kurse. Sie haben richtig gelesen - Kurse machen die Nachrichten und nicht Nachrichten die Kurse!

Ich gebe Ihnen ein Beispiel:

Ein Nachrichtensender meldet folgende Meldung " das Unternehmen XY hat gute Quartalszahlen veröffentlicht, der Kurs fällt, da die Händler Gewinnmitnahmen tätigen" Die gleiche Meldung " das Unternehmen XY hat gute Quartalszahlen veröffentlicht der Kurs steigt, da die Händler dies zum Einstig nutzen". Ich denke Sie erkennen was ich meine, ein Reporter oder Journalist muss sich was ausdenken um seinem Job nachzukommen. Bitte Glauben Sie nicht dass irgend jemand nur ansatzweise weiß wie eine Nachricht vom Markt in den Kursen umgesetzt wird.

Wirtschaftsdaten!

Für einen Trader ist es Wichtig zu Wissen wann Wirtschaftsdatenn über den jeweiligen Markt veröffentlicht werden damit er nicht in die Falle tappt. Sehr große Institutionen und Händler müssen auf Wirtschaftdaten reagieren und ggf. Ihr Portfolio hedgen oder anpassen. Dies führt gerade bei der Veröffentlichung dieser Zahlen zu heftigen Auschlägen. Die NFP Non Farm Payrolls sind z.B. immer ein Garant für solche Spikes.

Anderes Beispiel: Ein Forex Trader der EURUSD handelt weiß dass an gewissen Tagen nachmittag um 14:30 Uhr oftmals Daten aus USA kommen die zu heftigen Bewegungen führen. Meist geht das Währungspaar innerhalb von 5 Minuten 60 Pips oder mehr nach oben oder unten um anschließend wieder da zu stehen wo es vor der Veröffntlichung getaxt wurde. Wenn Sie aufgrund Ihres Setups ein Signal kurz vor der Veröffentlichung der Nachrichten erhalten, dann sollte ein Trader das Signal lieber aus lassen als sich dem unnötigen Risiko auszusetzen durch Zufall aus dem Markt ausgestoppt zu werden. Weiter kann es sein dass Orders die zu dieser Zeit im Markt sind mit enormer Slippage ausgeführt werden und sich Ihr CRV durch einen derart miserablen Fill massiv verschlechtert.

Fazit:

Es ist Unsinn Nachrichten als Kauf oder Verkaufsgrund heranzuziehen, es macht jedoch Sinn zu wissen wann Nachrichten veröffentlicht werden um nicht gerade in diesem Moment aktiv zu werden.

 

Hier ein Beispiel:

alt

Blog 3

Casino versus Trading

alt

 

Was können wir von einer Spielbank lernen?

Wir wissen das Casinos wie beispielsweise die in Las Vegas hunderte von Millionen an Profit jedes Jahr erwirtschaften.

Aber Warum?

Ich werde es Ihnen am Beispiel des Roulette erklären. Beim Roulette hat das Casino bei den einfachen Chancen nur einen Vorteil von 1,35% gegenüber dem Spieler. Eigentlich nicht viel möchte man meinen! Dieser kleine Vorteil ermöglicht es solche riesen Gewinne einzufahren?  Nicht ganz! Casinos wissen dass es wichtig ist oft zu spielen nur dann verbessert sich statistisch Ihre Chance. Weiter gibt es an den Roulette Tischen sog. Maximal Limits bzw. Einsätze, diese schützen die Casinos vor dem Super Gau. Es könnte nähmlich sein dass ein Spieler Unsummen auf eine Zahl setzt und diese dann auch noch kommt was zur Folge hätte das die Spielbank Pleite ist.

Auf einen Trader übertragen heißt das also:

1. Suche eine Strategie oder ein Setup welches einen Statistischen Vorteil hat

2. Trade dieses Setup oder die Strategie so oft wie es geht

3. Erarbeite ein Risikomanagement damit Dich ein Trade nicht ruiniert und Du im "Spiel" bleiben kannst.

Blog 2

Psyche & Emotionen

 

alt

Vieleicht haben Sie schon Ihre eigenen Erfahrungen gemacht oder es gelesen. Als Trader müssen Sie Ihre Emotionen unter Kontrolle haben und den Focus auf Ihre Handelslogik und Ihre Setups richten.

Angst und Gier sind beim Trading schlechte Eigenschaften. Zu wissen, dass diese beiden Eigenschaften von Nachteil sind ist das eine. Wie aber diese beiden Eigenschaften ausblenden und diesen Gefühlen nicht nachgeben?
Unser Gehirn arbeitet beim Trading leider gegen uns, da wir durch unsere Evolution mit diesen Gefühlen immer gut "gefahren" sind und diese unser Überleben gesichert haben.
Beim Trading ist es aber von Nachteil sich von Emotionen beinflussen zu lassen, da die Entscheidungen dann nicht auf rationaler Ebene getroffen werden. Ein duplizierbarer Handel ist dann nicht möglich. Aus diesm Grunde benötigt ein Trader einen Trading Plan, der logisch ond objektiv ist. Es geht darum; das zu traden was man sieht und nicht aufgrund von Gefühlen Trades zu eröffen oder zu schließen. Es macht auch keinen Sinn den Versuch zu unternehmen den Markt vorherzusagen. Dies fällt eher in die Rubrik "zocken" wie beim Würfeln oder Roulette.
Es geht darum anahnd der Marktechnik logische und nachvollziehbare Signale zu identifiziern die einen statistischen Vorteil haben und diese anschließend zu handeln.
Wenn Sie an den Märkten Geld verdienen wollen, dann müssen sie Ihre Emotionen ausblenden. Meine Ansätze sollen Ihnen
helfen diese Falle zu umgehen.

Tipp:

Fragen Sie sich selbst vor dem Trade:

- was handle ich für ein Setup

- erfüllt es die Kriterien meines Tradingplanes

- bin ich Emotional oder Rational

- handle ich den Markt oder der Markt mich

- habe ich ein Setup oder interpretiere ich es als eines

Blog

Der Anfang - Die Veränderung

alt
 

Für den Oldie stellt sich die Frage: Wo setze ich die Veränderungen an um erfolgreicher zu werden? Der Newbe frägt sich: Wo fange ich an damit ein erfolgreicher Handel überhaupt möglich ist? Es ist ganz einfach: Es beginnt mit dem Basiswissen über die Markttechnik und dem Verständnis wie ein Markt wirklich funktioniert. Dazu gehört ein kurzer Blick in das Orderbuch und die  daraus entstehende Time and Sales Liste,  die übrigens der Ursprung für jeden Chart ist.
Die logische Folge daraus ist, dass ein Preis sich in Phasen bewegt die da wären Bewegung und Korrektur. Hier aufbauend kommen die Zeiteinheiten und die in sich geschachtelten Trends. Die Marktechnik bietet viele Möglichkeiten wo und wie man handelt. Die Stichwörter hierzu wären: Bewegung, Ausbruch oder den Trend. Der Trader muss den für Ihn passenden Stil finden und die Zeiteinheit in der er arbeiten möchte. Ein Berufstätiger wird beispielsweise nicht im  Tick Chart handeln können. Die Offenheit für Neues ist der Schlüssel für künftige Erfolge. Nur wer bereit ist an sich zu arbeiten wird dafür belohnt. Der Weg zum beständigen profitablen Trading ist nicht leicht, dies ist auch gut so, denn sonst wäre es für einige nicht möglich riesige Gewinne zu realisiern. Die letzte Frage die ein Trader sich stellen muss lautet: Zu welcher Gruppe will ich gehören?